Wer Bosch und das Unterbau-Format will, aber nicht den vollen Preis des Testsiegers zahlen möchte, landet schnell bei der WUU28T42. Sie teilt mit der WUU28T71 die entscheidenden Eckdaten und unterscheidet sich vor allem in Komfortdetails. In der Praxis ist sie eine echte Empfehlung – gerade weil sie an der wichtigsten Stelle, dem Waschen und Schleudern, kaum Abstriche macht.
Was die WUU28T42 vom Testsieger unterscheidet
Beide Geräte stammen aus der Serie 6 und teilen die wichtigsten Werte: 9 kg Fassungsvermögen, 1400 U/min Schleuderdrehzahl, Energieeffizienzklasse A und unterbaufähig. Der Unterschied liegt im Detail – die teurere WUU28T71 bietet ein etwas umfangreicheres Programm- und Komfortangebot. Beim eigentlichen Wasch- und Schleuderergebnis nehmen sich die beiden in der Praxis aber kaum etwas. Für die meisten Haushalte sind die Zusatzprogramme der teureren Variante kein entscheidendes Argument.
So schlägt sich die Bosch im Test
Waschergebnis
Wie vom Testsieger erwartet: Die Wäsche kommt sauber und gleichmäßig durchgespült aus der Trommel. Die Effizienzklasse A sorgt für sparsamen Betrieb. Wer die WUU28T71 und die WUU28T42 nebeneinander laufen lässt, erkennt am Ergebnis keinen Unterschied.
Laufruhe und Bauart
Auch die WUU28T42 läuft mit Invertermotor ruhig und vibrationsarm – ein Bosch-typischer Vorteil gegenüber günstigen Einsteigergeräten. Weil sie unterbaufähig ist, lässt sich der Deckel abnehmen und das Gerät bündig unter eine Arbeitsplatte schieben. Das ist der Hauptgrund, warum man hier zu Bosch greift und nicht zur freistehenden Samsung.
Bedienung
Das Bedienkonzept ist klar und Bosch-typisch aufgeräumt. Die Programmauswahl deckt den Alltag vollständig ab; nur ein paar Spezialprogramme der teureren Variante fehlen. Für Standardwäsche merkt man davon im Alltag nichts.
Was die Messwerte verraten
Im direkten Vergleich mit dem Testsieger trennt die beiden Bosch-Geräte fast nichts: Wir haben an der WUU28T42 49 dB im Waschgang und 73 dB beim Schleudern gemessen – nur 1 dB über der WUU28T71 und damit praktisch unhörbar im Alltag. Die Restfeuchte lag bei 45 %, der Stromverbrauch bei 50 kWh pro 100 Zyklen und der Wasserverbrauch bei 43 L – alles auf Testsieger-Niveau. Das bestätigt, was die gleiche Serie-6-Plattform erwarten lässt: Bei der reinen Wasch- und Schleuderleistung bekommst du dieselbe Technik.
Der Unterschied liegt allein in der Ausstattung. Die WUU28T42 bringt 14 Programme mit, zwei weniger als die T71, verzichtet also auf einige Komfortprogramme. Das Eco-40-60-Programm läuft mit 3:50 h (230 Minuten), das Schnellprogramm wäscht 4 kg in rund 60 Minuten. Mit 85 × 60 × 59 cm und 71 kg ist sie nahezu baugleich und ebenfalls unterbaufähig.
Für wen lohnt sich die WUU28T42?
Die WUU28T42 ist die richtige Wahl, wenn dir die Marke Bosch, das Unterbau-Format und die 9-kg-Klasse wichtig sind, du aber etwa 45 Euro gegenüber dem Testsieger sparen möchtest. Du bekommst praktisch dieselbe Wasch- und Schleuderleistung, ohne für Komfortprogramme zu zahlen, die du womöglich nie nutzt. Wer hingegen das volle Programmangebot will oder ein günstigeres Markengerät ohne Unterbau sucht, schaut sich die WUU28T71 beziehungsweise die Midea V3 an.